55 Jahre Modern Soul 
Handgemachte Soulmusik 

Bandgeschichte

MODERN – SOUL – BAND (Kurzbiografie)
Nach dem  Verbot seiner Band „music – stromers“ im Mai 1968 gründete 

Gerhard „Hugo“ Laartz (keyb) mit Eugen Hahn, zuvor Bassist bei Klaus Lenz, eine Soulband.

Zusammen mit: 

Gunther Wosylus (dr), 

Günter Dobrowolski (git), 

Andreas Altenfelder (tp), 

Jürgen Fritsch (sax) und mit Sänger 

Klaus Nowodworski  

ging man im Juli 1968 im legendären Berliner  Fredersdorfer Club 

„Freundschaft“ , Nähe Ostbahnhof, als  MODERN-SEXTETT an den Start. Es boomte der Soul aus Amerika und man coverte zunächst die angesagten Soulhits  u.a. von Otis Redding, Wilson Pickett , James Brown…

dazu kamen jazzige Instrumentaltitel. 1969 meldete sich schon der Rundfunk „in Gestalt“ von Luise Mirsch und Texterin Ingeburg Branoner zwecks Produktion eigner Titel. 1970 folgte ein einmonatiges Gastspiel im FRIEDRICHSTADTPALAST  unter den Namen MODERN-SOUL-SEPTETT. 

Zuvor gab es eine Umbesetzung der Band mit „Charly“ Rath (dr), Hansi Biebl (g) Jochen Gleichmann (tp) und eine Aufstockung mit Conny Bauer (tb).

1971 sollten wir an einer Veranstaltung „RHYTHMUS“ teilnehmen. Unser Titel 

„Sagen wird man über unsere Tage“ passte laut Fernsehfunk aber nicht zu unserem Habitus. 

Die Haare waren zu lang, abschneiden kam nicht in Frage, somit flogen wir aus dem Programm.
Da wir uns noch immer  in „Jazznähe“ befanden, organisierte Werner Sellhorn, neben Karlheinz Drechsel 

der bekannteste Jazzmoderator, Konzerte  mit  E.L. Petrowski (sax). und "gastierten" dann sogar 1972 im 

Deutschen Theater beim „Jazz in der Kammer“ Nr. 50.
In der Zwischenzeit waren wir ja als MODERN-SOUL-BAND unterwegs und die internationalen 

Soul-Coversongs wurden  durch laufende Rundfunkproduktionen, von eigenen deutschsprachigen 

Titeln verdrängt. Musikalisch orientierten wir uns jetzt auch an Jazz-Rockband´s, wie 

BLOOD SWEAT AND TEARS und CHICAGO.
MSB gehörte Anfang der 70er Jahre zu den meist produzierten Band´s  der DDR. 

Für musikalische  Abwechslung sorgten kleine Tourneen  mit Gästen wie  Vroni Fischer und 

Stefan Diestelmann.
Höhepunkt  waren  die Tourneen 1973 und 1977 in Fusion mit Klaus Lenz als 

„KLAUS LENZ-MODERN-SOUL-BIG-Band“, wo die “Sängerelite“ wie : Uschi Brüning, Holger Biege, Stefan Trepte, Angelika Mann, Hansi Klemm, Regine  Dobberschütz, Klaus Nowodworski  dabei waren.
Von der MSB schien auch 1973 der Schriftsteller Ulrich Plenzdorf begeistert zu sein, denn er schrieb in seinem Buch „Die Leiden des jungen W.“: Ich schob die Kassetten von diesem MS-Septett ein und fing an mich zu bewegen… sie spielten, das man kaputt ging… man musste froh sein, dass es die Jungs überhaupt gab… 

vor allem den Orgeler, den konnten sie nur von einem Priesterseminar haben…
Mit Hinzunahme der Sängerin Regine Dobberschütz  1974-1977, wurde MSB noch attraktiver. 

Das erste Auslandsgastspiel führte MSB im Dezember 1975 in die Sowjetunion zur „Druhsba-Trasse“, allerdings mussten wir uns für Eugen Hahn am Bass, Jörg Dobersch „ausleihen“, weil Eugen´s Opa mal bei den Nazis war….
Regelmäßig führten wir im 5 Jahre-Rhythmus unsere Band-Jubiläumskonzerte mit Gästen durch. 

Besonders „opulent“ war das 15 jährige Konzert  1983  im „Palast der Republik“ . Unter den Gästen die amerikanische Soulsängerin Rosay Wotham, Angelika Weiz und Peter Herbolzheimer mit dem Rundfunkorchester.
Der Sängerwechsel 1983 von Klaus Nowodworski zu Christian „Zwiebel“ Schmidt (der „Joe Cocker“ aus Pankow) hatte uns nicht geschadet.
Innerhalb der DDR räumten wir von Sassnitz bis Eisenach alles ab. Wir nahmen an sämtlichen Großveranstaltungen, wie Schlagerfestival  Dresden, Rock für den Frieden oder 1986 beim Politischen Lied mit dem Titel „Free Nelson Mandela“, teil . In der “Helga Hahnemann-Revue“  gastierten wir einen Monat im Palast der Republik.
Mit Auslandsgastspielen wurde MSB nicht sonderlich verwöhnt. 1986 und 1989 gab es je eine 6 wöchige Sowjetunion-Tournee.  1988, nach einem „Beschwerdebrief“ an Egon Krenz durften wir dann auch nach Dänemark!!! Das  MSB-Musiker vorher keine „Westkader“ waren, lag wohl sicherlich auch daran, dass es weder Parteigenossen noch  Stasimitglieder in der Band gab.
Nach der Wende wurde es, wie bei anderen Bands auch, ruhiger. Der Einbruch war zu verkraften und MSB 

gab´s immer noch. Es ergaben sich dann auch Gelegenheiten mit Band´s , wie  „Mothers Finest“, „ELO“, „Them“, „Roger Chapmann“ oder „Manfred Mann's Earth Band"  gemeinsam auf der Bühne zu stehen.
Zu DDR–Zeiten ergab sich die Rotation der Musiker bei MSB,  weil wir keine „Westreisekader“ wurden.

Nach der Wende waren es eher finanzielle Gründe. Ein Sängerwechsel bahnte sich an: „Zwiebel“ ging, danach kam wieder Klaus Nowodworski, der starb 2001, dann sang kurzzeitig Michael Barakowski, danach ab 2002 

Dirk Lorenz… 

Dagobert Darsow, der seit 1974 dabei war, wurde 2016 krankheitsbedingt gegen Posaunist Stephan „Paulchen“ Bohm „ausgetauscht“.
Unsere 5 jährigen Jubiläen wurden weiterhin regelmäßig durchgezogen.  Zu den Höhepunkten gehörte 2008 

„40 Jahre MSB"  im ausverkauften Rathausinnenhof in Köpenick mit  Livemitschnitt CD und DVD.

Ebenfalls in Köpenick 2013 unser „45 Jahre MSB“ nach kurzer Auszeit von Dirk Lorenz war diesmal als Frontmann und Sänger Andre Siodla dabei und wie immer unsere  Gäste: 

Uschi Brüning, Klaus Lenz, „Luten“ Petrowski, P. Pabst, C. Bauer…..
2018 fand das 50 jährige Konzert im ausverkauften „Kesselhaus“ statt. Erstmals mit Uschi Brüning und ohne Ihren „Luten“ Petrowski der damals im Pflegeheim lag. Letztmalig dabei waren auch Klaus Lenz, und Regine Dobberschütz, die sich endgültig von der Liveszene verabschiedeten, sowie auch „Cott`n“ Kotowski.
2023 dann “55 Jahre MSB“ nochmal ein Highlight mit Uschi Brüning und dem ehemaligen City-Frontmann Toni Krahl als Gast, da „CITY“ im Dezember 2022 nach 50 Jahren "Die letzte Runde" gemacht hatte. 

Weitere Gäste waren: Jaqueline Boulanger, Uwe Haßbecker, Conny Bauer, Tobias Unterberg,
Nach „Kesselhaus“ Berlin und „Steintor-Varieté“ Halle, dann ein fulminanter Abschluss:     

3 Tage volle Hütte in “Neu-Helgoland“ Berlin im Dezember 2023 !

……und man denkt an die verstorbenen Kollegen, die früher bei MSB mitgewirkt haben: 

Dagobert Darsow 2021, Henry Kotowski 2019, Christian „Zwiebel“ Schmidt 2013, Casper Hansmann2020, 

Achim Schmauch 2023, Michael Barakowski 2018, Ernst Ludwig Petrowski 2023, Helmut Forsthoff 2023, 

Jochen Gleichmann 2018, Eugen Hahn 2020.


Ein Schlusspunkt steht für MSB nicht fest und die 55 Jahre-Tour-Besetzung ist fit und einsatzbereit:


„Hugo“ Laartz    (ld/ keyb)          seit 1968

Matthias Fuhrmann       (dr)       seit 2011

Carsten Muttschall    (b)             von 1984-2011   seit 2023

„Nick“ Nicklisch    (git)                 von 1974-1979   seit 2011

Ferry Grott    (tp)                           seit 1986

Frank Fritsch    (sax)                     von 1989-1991    seit 2018

Stephan Bohm    (tb)                   seit 2016

Dirk Lorenz    (voc)                        seit 2002

Mario „Molli“ Molitor                     von 1982- 1985   seit 1996    Management & Roadie



GRÜNDUNGSBESETZUNG


Gerhard Laartz (Keyboard) 

Klaus Nowodworski (Gesang) 

Günter Dobrowolski (Gitarre) 

Eugen Hahn (Bass)
Andy Altenfelder (Trompete) 

Jürgen Fritsch (Saxophon) 

Gunter Wosylus (Schlagzeug)



EHEMALIGE BANDMITGLIEDER


In 55 Jahren Modern Soul Band waren folgende Musiker feste Bandmitglieder:

(ohne aktuelle Besetzung)
BASS

Christian Liebig, Jörg Dobersch, Bernd Herchenbach, Mathias Kühne
GITARRE

Eberhard Klunker, Uwe Hassbecker, Jens Schulz, Gisbert "Pitti" Piatkowski, Hansi Biebl, Andrè Horvath,
Gerd Unger, Günter "Grete" Fischer, Volker Reichelt
DRUMS

Ulrich Kersten, Bernd Haucke, Roger Heinrich, Rainer Mihatsch, Carsten Heinrich, Klaus Döring, Jörg Knobloch,

Karl-Jürgen “ Charly“ Rath, Günter Franke, Stefan Geuther
TROMPETE

Christian Höhle, CD Knispel, Andreas Hillmann, Sieghart Rothbart, Jochen Gleichmann
SAXOPHON

Joachim Schmauch, Helmut Forsthoff, Andreas Wieczorek, André Erdmann,
Manfred Schulze (Catcher), Axel Gothe, Czerno Jallo, Falk Breitkreuz, Oliver Saar, Ulli Tewes, 

Rolf von Nordenskjöld, Caspar „Shaspy“ Hansmann,  Axel „ Glenn“ Müller, Hans Raths,
D. Mercedes Wendler

POSAUNE

Conny Bauer, Dagobert Darsow
GESANG

Christian "Zwiebel" Schmidt, Henry Kotowski, Gonda Streibig, Michael Barakowski,
Andrè Siodla, Regine Dobberschütz , Ingrid Pollow



"GÄSTELISTE"


I
m Laufe der Zeit wirkten viele liebe Gäste mit (auch in Vertretung):

Veronika Fischer, Angelika Weiz, Uschi Brüning, Ernst "Luten" Petrowski, Friedhelm Schönfeld (sax),
Rosay Wotham, Christiane Ufholz, Klaus Lenz, 

Gisela Drechsler, Pasqual Wroblewski, Weitersagen,

Jaqueline Boulange, Hansi Lembke (dr), Stefan Diestelmann, Norbert Jäger(perc), Fred Baumert, 

Reinhard Lakomy, Christian Pittius, Hagen Dyballa, Peter Pabst,
Bernd Kleinow (mundi), Sören Birke  (mundi), Tobias Unterberg (cello), 

Micha Fritzen, Manfred Hering, Rainer “Mäcki“ Gäbler, Konrad Körner, Rene Decker, Volker Schlot (alle sax),

Frank Hultsch,  Bernd Swoboda (tb), Achim Graswurm, Hermann Hesse, David „Skip“ Reinhart (tp), 

Wolfgang Musick, Carsten Schmelzer, Jörg Sadler (b), Micha Schwandt (dr), Delle Kriese (dr), Eva Piselka (voc), Hans die Geige 

und Toni Krahl,

.......dat wärs erstmal.


Beurkundetes Ehrenmitglied seit 2. März 1974 :     Hajo Fischer aus Weimar !


 

Weitere Links zu MSB:
Interview
http://www.deutsche-mugge.de/interviews/2871-modern-soul-band

Wikipedia 

http://de.wikipedia.org/wiki/Modern_Soul_Band   




Die Band


Bandleader und Keyboarder Gerhard "Hugo" Laartz

  • Gründer der Modern Soul Band im Jahr 1968 

 

Sänger Dirk Lorenz

  • ab Dezember 2015 ist Dirk wieder mit an Bord, wie schön!!!


 Trompeter und Produzent Ferry Grott

  • festes Mitglied der Band seit 1986


Stephan Bohm kam 2016 zur Band

  • Fundament des MSB Bläsersatzes


Wolfgang "Nick" Nicklisch an der Gitarre

  • er kommt nicht los von der Modern Soul Band
  • seit 2011 wieder bei uns


Für die letzte Runde wieder am Bass, Carsten Muttschall

  • 2023  mit On Tour


Mathias Fuhrmann am Schlagzeug

  • voller Leidenschaft und hart arbeitend seit 2011 bei der Modern Soul Band


Frank Fritsch 
am Saxophon

  • mit Feeling, Präzision und Routine